Deutsche Bahn AG / Faruk Hosseini

Vorreiter im Umweltschutz

Die Kampagne "Das ist grün."

Umwelt- und Klimaschutz sind Teil der DNA der Deutschen Bahn – und das schon seit über 100 Jahren. 1905 fuhr unser erster elektrischer Zug mit sauberem Strom aus unserem Wasserkraftwerk in Bayern. Heute können unsere Kunden mit uns vollständig klimaneutral reisen – vom Fernverkehr bis zu unseren Logistikpartnern. Das ist grün – und zukunftsweisend. Im Fernverkehr sind rund 140 Millionen Reisende in unseren Zügen mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis zum Jahr 2030 wollen wir den spezifischen Ausstoß der Treibhausgase halbieren und unseren Ökostromanteil am Bahnstrom auf 80 Prozent steigern. In 2018 haben wir diesen Anteil bereits von 44 Prozent (2017) auf 57 Prozent gesteigert.

Bahnfahren ist Klimaschutz. Indem wir Umweltschutz ganzheitlich anpacken, machen wir uns fit für die Zukunft. Mit „Das ist grün.“ zeigen wir die Meilensteine unserer grünen Projekte. Ob Ökostrom in unseren Zügen, klimaneutrale Bahnhöfe, Flüsterbremsen für einen leiseren Güterverkehr, Recycling von Betonschwellen oder Bienen auf DB-Flächen: Wir verstehen Umwelt- und Klimaschutz als eine 360°-Aufgabe.

 

Der Beitrag des Projekts Ulm–Augsburg zum Umweltschutz

Die Grundvoraussetzung für die Verlagerung des Verkehrs vom klimaschädlichen Transport auf der Straße hin zur klimafreundlichen Schiene ist ein modernes, schnelles und leistungsfähiges Schienennetz. Nur dadurch wird der Umstieg für Menschen und Unternehmen zeitlich und wirtschaftlich interessant. Das Projekt Ulm–Augsburg ist ein Baustein bei der Realisierung dieser Aufgabe. 

Durch das Bahnprojekt Ulm–Augsburg ergibt sich konkret folgendes Einsparungspotential: 

  • Es können 112 Millionen Pkw-Kilometer im Nah- und Fernverkehr pro Jahr eingespart werden.
  • Auf den Straßen der Region werden nach dem Ausbau pro Jahr 17 Millionen Lkw-Kilometer weniger als bisher gefahren.
  • Es können rund 23.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2)-Emissionen im Jahr eingespart werden.

Quelle: Projektinformationssystem (PRINS) zum Bundesverkehrswegeplan 2030.

 
 

 

 

Der Leisen Bahn gehört die Zukunft

Schon bis 2020 soll der Schienenverkehrslärm in Deutschland halbiert werden – im Vergleich zum Jahr 2000. Dieses Ziel der Deutschen Bahn soll die Anwohner an Bahnstrecken spürbar entlasten. Beim Aus- und Neubau der Bahnstrecke Ulm–Augsburg wird der Schutz der Anwohner von Anfang an berücksichtigt.

 

Leisere Güterzüge

Bei der Reduzierung von Schienenlärm setzt die Deutsche Bahn auf ein übergreifendes Gesamtkonzept, das sowohl Maßnahmen am Fahrzeug als auch am Fahrweg beinhaltet. Die Lärmreduzierung an der Quelle – also direkt am Fahrzeug – wirkt auf dem gesamten Streckennetz. Der Einsatz leiser Bremstechnologien im Schienengüterverkehr ist deshalb die wichtigste Maßnahme, um den Lärm an Bahnstrecken zu bekämpfen.

 

Entscheidend für die Lärmentwicklung eines Zuges sind die Rollgeräusche, die zwischen Rad und Schiene entstehen. Je glatter die Oberflächen sind, desto leiser sind die Rollgeräusche. Bei jedem Bremsvorgang eines Güterzuges werden die Räder ein wenig aufgeraut. Bei den sogenannten Flüsterbremsen wird dieses Aufrauen minimiert und die Räder bleiben deutlich glatter. Der Lärm wird so um bis zu 10 Dezibel reduziert – das entspricht einer Halbierung des wahrgenommenen Schalls. Bis 2020 sollen alle Güterwagen der Deutschen Bahn auf die neuen Bremsen umgerüstet sein. Derzeit sind bereits rund 80 Prozent der DB-Güterwagenflotte in Deutschland mit sogenannten Flüsterbremsen ausgestattet (Stand Februar 2019). Um auch anderen Güterverkehrsbetreibern einen Anreiz zur Umrüstung ihrer Flotte zu geben, begünstigt ein lärmabhängiges Trassenpreissystem den Einsatz der leiseren Züge. Ab dem Fahrplanwechsel 2020/21 wird lauter Güterverkehr auf dem deutschen Streckennetz durch das Schienenlärmschutzgesetz ausdrücklich verboten.

 

 

 

Für Anwohner wird es leiser

Welche Lärmentwicklungen und -auswirkungen aufgrund des Bahnprojekts Ulm–Augsburg zu erwarten sind und mit welchen technischen Mitteln sie am besten minimiert werden können, lässt sich im derzeitigen Planungsstadium noch nicht sagen. Was heute schon feststeht: Im Rahmen des Projekts kommt die gesetzliche Lärmvorsorge zum Tragen. Für die Menschen entlang der Ausbau- und Neubaustrecke wird es dadurch leiser als bisher, denn nur beim Neubau oder einer wesentlichen Änderung eines Schienenweges besteht ein Recht auf Schallschutz. Dabei kommen aktive und passive Schallschutzmaßnahmen zum Einsatz. Die aktiven Maßnahmen bekämpfen den Lärm direkt am Entstehungsort: an der Strecke, beispielsweise in Form von Schallschutzwänden. Zu den passiven Schutzvorkehrungen zählen Maßnahmen am Gebäude wie zum Beispiel Schallschutzfenster und schalldämmende Lüfter.

 
 

Downloads zum Projekt

Präsentationen, Protokolle, Links und Videos: Unter Downloads gibt's alle Infos rund um das Projekt.

Das Bahnprojekt Ulm-Augsburg startet

Deutsche Bahn AG / Georg Wagner

Die Planungen für das Bahnprojekt Ulm-Augsburg starten! Auf unserer Projekt-Website informieren wir transparent über das Projekt, den Ablauf der Planungen und den aktuellen Projektstand

So werden Großprojekte bei der Deutschen Bahn geplant

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