Bahnprojekt Ulm-Augsburg: Vermessungsarbeiten gestartet

Vermessungsarbeiten bei laufendem Bahnbetrieb

Bis Dezember finden Vermessungsarbeiten entlang der bestehenden Strecke statt

Den Auftrag für das neue Bahnprojekt erhielt die DB durch den Bund mit dem Ziel, Reisezeiten zu verkürzen und die Qualität für den Nah- und Fernverkehr zu verbessern. Im Bundesverkehrswegeplan, der die Strecke zwischen Augsburg und Ulm nun im vordringlichen Bedarf enthält, ist weiterhin festgehalten, dass es keine planerischen Vorfestlegung gibt. Im Dialog mit der Bevölkerung soll der zukünftige Streckenverlauf bestimmt werden.

Bis Dezember finden Vermessungsarbeiten entlang der zweigleisigen Strecke zwischen Augsburg und Gessertshausen statt. Dabei werden örtliche Begebenheiten und topographische Geländeaufnahmen aufgenommen. Im ersten Schritt geht es um Nivellierungen und Höhenunterschiede von bestimmten, bereits im Voraus gesetzten Punkte.
In einer zweiten Phase der GNSS-Messung (global navigation satellite system) werden nun die absoluten Höhenwerte einzelner Punkte mit Hilfe von GPS-Antennen vermessen.
Das Ergebnis ist ein kleinteiliges Punktenetz mit absoluten Höhenangaben der einzelnen Punkte und der Höhenunterschiede untereinander und ergibt somit die Grundlage für die zukünftigen Gleismessungen.
Die weiteren Streckenabschnitte von Jettingen-Scheppach bis Ulm folgen in der ersten Jahreshälfte 2020.

„Unsere Messungen der drei Schritte ergänzen die bereits bestehenden Lagepläne und Karten mit aktuellen und punktgenauen Informationen und Daten. Gemeinsam mit den bestehenden Plänen fließen diese Erkenntnisse in eine präzise, dreidimensionale Vermessung entlang der Strecke ein, um als Grundlage für die Planungsmethodik BIM (building information modelling) zu dienen.“, fasst Markus Baumann, Projektleiter, zusammen.

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