Die Strecke Ulm-Augsburg hautnah erleben

Der Traum vieler Kinder: Einmal im Führerstand mitfahren dürfen! Für Johannes und Matthias wurde dieser Traum nun Realität.

Jeder von unserem Team ist schon mehrmals mit dem Zug nach Ulm oder Augsburg gefahren. Wir kennen unsere Strecke also – fast so gut wie das Zugpersonal, das täglich zwischen den beiden Städten fährt. Sie haben nämlich den besten Blick. Grund genug für Johannes und Matthias einmal im Führerstand des Fuggerexpress mitzufahren, um so noch mehr Eindrücke von der Strecke zu gewinnen.

Die Erkundungsfahrt entpuppte sich schnell als Überraschungsfahrt. Denn auf und neben der Strecke ist viel los. Allein schon in einer Stunde zählten die beiden einige entgegenkommende Züge. Für Aha-Momente sorgten Baustellen neben dem Gleis, die sich auf dem Luftbild noch als grüne Flächen darstellten. Und bautechnisch tut sich auch was auf der Strecke: In der Nähe von Gabelbachergreut entsteht eine neue Straßenüberführung und in Günzburg wird eine Eisenbahnüberführung neu gebaut. Allerdings – so viel Ehrlichkeit muss sein – nicht durch unser Projekt.

Zurück nach Augsburg sind die langjährigen Eisenbahner allerdings mit dem Auto gefahren. Denn so hatten sie die Gelegenheit, Bauwerke und markante Stellen auf der Strecke aus nächster Nähe zu betrachten – natürlich mit der Eisenbahnerbrille und genügend Sicherheitsabstand zum Gleis. Das ist für unsere Projektarbeit enorm hilfreich, denn so können wir jetzt schon bewerten, wie die topographischen Gegebenheiten sind und wie sich die Streckenausrüstung (Bahnsteige, Signale, Oberleitung, etc.) darstellt. Karten, Pläne und Daten können noch so detailliert sein. Den richtigen Eindruck erhält man eben doch erst vor Ort.
Eine Zugfahrt ist also nicht nur schön. Man kann auch noch viel lernen.

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