Erläuterungen in Günzburg

Anfang Dezember besuchte Projektleiter Markus Baumann die Redaktion der Günzburger Zeitung. Er stellte auch dort – wie schon im Frühjahr im Rathaus - das Projekt und seine Rahmenbedingungen vor. Im Vordergrund stand natürlich die Frage, welche Rolle Günzburg künftig im Bahnverkehr spielen wird. Baumann erläuterte, dass der Fernverkehrshalt Günzburg fest verankert im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) ist. Das bedeutet, dass Fernverkehrszüge so wie heute auch schon im bestehenden Bahnhof halten werden.

Zusätzlich sehen die Vorgaben des Bundes sogar eine Verdopplung des Fernverkehrs für die Stadt vor. Statt den bisher 2-stündlichen Haltefrequenzen je Richtung soll künftig jede Stunde ein Intercity den Günzburger Bahnhof anfahren, so Baumann.

Der DB-Projektleiter führte auch aus, dass die heutige, zweigleisige Bestandsstrecke im vollen Umfang erhalten bleibt und künftig für mehr Nahverkehr zur Verfügung steht.

Die im Deutschlandtakt vorgegebene Fahrzeit von 27 Minuten für durchgehende ICE-Züge zwischen Ulm und Augsburg ist das übergeordnete Projektziel. Alle möglichen Trassenvarianten, die Baumann und sein Team nun untersuchen werden, müssen sich daran messen lassen. Dies bedeutet, dass sie auch Trassen betrachten werden, die nicht durch den Bahnhof Günzburg führen, sondern nördlich oder südlich vom Stadtgebiet Günzburg. Trotzdem bleibt die Aussage zum Fernverkehrshalt in Günzburg weiterhin bestehen und gültig. Fernverkehrszüge, die in Günzburg halten werden, benutzen dann nämlich auch weiterhin die vorhandenen Gleise.

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