Es wird leise in Bayerisch Schwaben

Beispielhafte Schallschutzwände in Buchloe / Foto: DB Netz AG

Der Schutz vor Verkehrslärm beim Neu- und Ausbau von Schienenwegen ist im Bundes-Immissionsschutzgesetz vom 1. April 1974 geregelt.  Laut diesem ist bei dem Neubau oder einer wesentlichen Änderung sicherzustellen, dass durch diese keine schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verkehrsgeräusche hervorgerufen werden können, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind. Hier spricht man von der sogenannten Lärmvorsorge.

Für bereits existierende Strecken – also dem Bestandsnetz – gelten diese Bestimmungen allerdings nicht. Um die Lärmsituation jedoch auch hier zu verbessern, hat die Bundesregierung 1999 das freiwillige Investitionsprogramm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ ins Leben gerufen.

Bisher über 1,6 Milliarden Euro investiert

Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn bis einschließlich 2019 über 1,6 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von 1.844 Kilometern Schienenstrecke und rund 62.000 Wohneinheiten investiert. Allein im Jahr 2019 wurden über 50 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und rund 119 Millionen Euro ausgegeben.

Die Investitionen werden in den nächsten Jahren fortgesetzt. Denn nur einer leisen Bahn gehört die Zukunft.

Die interaktive Lärmsanierungskarte zeigt, wo es rund um Augsburg leiser wird

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden auf der Bahnstrecke zwischen Augsburg und Ulm insgesamt 24 Maßnahmen (16 Landkreis Augsburg, 4 Landkreis Günzburg, 4 Landkreis Neu-Ulm) realisiert.

Wo genau das Lärmsanierungsprogramm aktive oder passive Lärmschutzmaßnahmen umsetzt, können Sie der interaktiven Lärmsanierungskarte entnehmen. Sie beinhaltet alle Maßnahmen, die nach Bundesland und Landkreis gefiltert werden können.

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