"Oho, vaschang!"

Traditionell gibt es Krapfen an Fasching / Foto: Frederike Geyer, DB Netz AG

Fasching ist Krapfenzeit! Das hat sich auch Projektleiter Markus Baumann gedacht und das Team mit den Krapfen überrascht.

Grund genug, sich kurz Gedanken über den Ursprung von Fasching und dem leckeren Gebäck zu machen. Denn wer weiß schon, warum Fasching Fasching und der Krapfen Krapfen heißt? 

Traditionell wird Fasching vor der Fastenzeit gefeiert. Hier wird nochmal richtig geschlemmt und gefeiert, bevor 40 Tage fasten anstehen. Daher heißt Fasching im Südwesten auch Fas(t)nacht, das vom Mittelhochdeutschen "vastennacht" abgeleitet wurde und die Zeit vor dem österlichen Verzicht beschreibt. Das Wort "Fasching" hingegen ist in der bayrisch-österreichischen Region beheimatet. Auch im 13. Jahrhundert haben es sich hier die Menschen vor der Fastenzeit nochmal richtig gut gehen lassen. "vaschanc" oder auch "vastschang" bezeichnete das traditionelle Ausschenken des Fastentrunks. Daraus entstand das heutige Wort "Fasching". 

Bestellt man in Augsburg einen Berliner oder einen Pfannkuchen, schaut der Bäcker irritiert drein; das beliebte Siedegebäck hat viele Namen. Der Legende nach liegt der Ursprung jedoch in Österreich. Die Wiener Bäckerin Cäcilia Krapf soll den Krapfen erfunden haben - mehr durch Zufall als mit Absicht. Aus Wut hatte sie im Streit ein rohes Stück Hefeteig nach ihrem Mann geworfen und das ist schließlich in einen Kochtopf voll mit heißem Fett gefallen. Des einen Leid ist des anderen Freud - wir freuen uns heute besonders über die leckeren Krapfen!

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