ProBahn zu Besuch beim Bahnprojekt Ulm-Augsburg

Foto: Frederike Geyer, DB Netz AG

Am vergangenen Donnerstag waren Vertreter vom Fahrgastverband ProBahn e.V. Bezirksgruppe Schwaben zu Besuch beim Bahnprojekt Ulm-Augsburg. Projektleiter Markus Baumann erläuterte die Aufgaben des Projekts sowie den derzeitigen Planungsstand und beantwortete offene Fragen.

Vor allem der Zustand der Stationen entlang der bestehenden Strecke war von hohem Interesse. Die gute Nachricht ist: Im Zuge der Vorplanung planen wir den barrierefreien Ausbau aller Stationen zwischen Neu-Ulm und Augsburg-Oberhausen. Diejenigen Stationen, die von unserem Bauvorhaben dann direkt betroffen sind, werden durch uns barrierefrei modernisiert. Für die anderen Stationen, die nicht betroffen sind, werden wir uns gemeinsam mit geeigneten Geldgebern auf die Suche nach möglichen Finanzierunglösungen zur Umsetzung machen.

Weiteres Gesprächsthema war der Bahnhof in Günzburg. Baumann betonte, dass der Fernverkehrshalt in Günzburg am heutigen Bahnhof bestehen bleibt – Fernverkehrszüge werden weiterhin dort halten. Sollte es zu einer Neubaustrecke kommen, die nicht über Günzburg führt, können Fernzüge über Weichenverbindungen auf die alte Strecke und somit nach Günzburg fahren.

Zum derzeitigen Projektstand führte der Projektleiter aus, dass sich das Projekt momentan am Ende der Grundlagenermittlung befindet. Im zweiten Halbjahr 2020 soll die Vorplanung beginnen. Unsere nächste Aufgabe besteht darin, die Raumwiderstandskarte zu erstellen. Mit dieser können wir zu einem späteren Zeitpunkt die möglichen Korridore für die Trassen ermitteln. Bereits zum Jahreswechsel 2022/2023 soll das Projekt schließlich in das Raumordnungsverfahren an die Regierung von Schwaben übergeben werden.

Es ist uns wichtig, nicht nur mit der Politik, sondern auch mit den Einwohnern und Verbänden in einem offenen Dialog zu stehen. Das Fazit des Gesprächstermin fällt positiv aus: Wir konnten mit Fakten informieren und offene Fragen klären.

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