Risikomanagement Teil I: Was wäre, wenn...?

Diese Frage stellt sich das Team des Bahnprojekts Augsburg nun häufiger. Denn es geht darum, Risiken abzuschätzen. Dass diese nicht immer unbedingt eine Bedrohung darstellen müssen, sondern auch als Chancen wahrgenommen werden können, lernten wir in unserer ersten Schulung zum Thema Risikomanagement.

„Was wäre, wenn…?“ – Wer hat sich nicht schon mal die Frage gestellt und ist dabei in Tagträumereien verschwunden?

  • Was wäre, wenn ich im Lotto gewinnen würde?
  • Was wäre, wenn ich in die Zukunft sehen könnte?
  • Was wäre, wenn ich die Vergangenheit ändern könnte?

Fernab realistischer Möglichkeiten flüchten wir uns manchmal in Wunschträume. Die Liste solcher Fragen ließe sich unendlich weiterführen, doch sie drücken meist nicht mehr als eine unerfüllte und unerfüllbare Sehnsucht aus. Für unsere Planungen im Bahnprojekt erscheint die Frage allerdings sehr sinnvoll.

Das Risikomanagement als Methode zur Früherkennung

Wir wollen gewappnet sein. Denn bei einem Projekt können Dinge geschehen, die eigentlich nicht vorgesehen und planmäßig sind.

Um die Risiken richtig einschätzen zu können, müssen wir jedoch zunächst wissen, was „Risiko“ eigentlich bedeutet.
Vereinfacht gesagt: Ein Risiko ist ein noch nicht eingetretenes unplanmäßiges Ereignis. Der Begriff Risiko ist hierbei wertneutral, also weder positiv noch negativ besetzt. Ein negatives Risiko ist eine Bedrohung; ein positives Risiko ist eine Chance.

Mit dieser Definition und einer klaren Zielsetzung des Projekts im Hinterkopf können wir also nun mögliche Gefahren oder Chancen identifizieren, diese analysieren und anschließend bewerten sowie uns entsprechende Gegenmaßnahmen überlegen. Wenn wir uns jetzt schon darauf einstellen, können wir präventiv handeln und die Gefahren abwehren bzw. mildern und Chancen nutzen. Im ersten Schritt legen wir uns dafür einen Speicher mit möglichen „Was wäre, wenn…“-Szenarien an, bevor wir anschließend entsprechende Maßnahmen planen und diese umsetzen.

Risikomanagement findet in einem Prozess statt, der kontinuierlich über alle Leistungsphasen hinweg angewendet werden muss. Stets müssen wir uns fragen, welche Bedrohungen und Chancen auf unserem Weg liegen und wie wir sie abwenden oder nutzen können. Die nächsten Schulungen zu diesem Thema geben uns weitere Methoden an die Hand, damit wir immer die richtige Antwort finden auf die Frage: „Was wäre, wenn…?“

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