Team ULA: Wir stellen Matthias vor

Unser neuer Mitarbeiter Matthias / Foto: DB Netz AG

Eigentlich wollte Matthias mal Müllmann werden. Zum Glück hat es ihn doch zur Bahn verschlagen -  seine langjährige Karriere bei der Bahn wurde bereits in den 80ern vorherbestimmt. Er hat uns verraten, wie es dazu kam.

Wie lange bist du schon im Team und was ist deine Funktion?

Ich habe im neuen Jahrzehnt zum 01.01.2020 beim Projekt Ulm – Augsburg als Projektingenieur begonnen. Im Team zusammen mit Oana bin ich für den Abschnitt zwischen Neuoffingen und Ulm zuständig. Mit Jenny gemeinsam betreue ich die Schnittstelle zu Station & Service.

Warum liegt dir das Projekt am Herzen?

Als Kind bin ich oft gemeinsam mit meinem Vater am Sonntag nach Diedorf spaziert. Dort haben wir am Bahnhof die vorbeifahrenden Züge beobachtet und dem Fahrdienstleiter beim Signale umstellen zugesehen (Formsignale mit Drahtzug-Leitung, da war noch Muskelkraft gefragt). Den Ausbau der Strecke Ende der 80er habe ich gespannt verfolgt! Bei dieser Gelegenheit hatte ich eine lustige Begegnung mit einem Mitarbeiter der damaligen Deutschen Bundesbahn, der bei Diedorf Gleisjoche montierte. Er sagte zu mir: „ Du kommst mal zur Bahn!“ Ich dachte damals, das glaube ich nicht. Zu dieser Zeit war mein Berufswunsch „Müllmann“. Aber siehe da, wo bin ich gelandet? Bei der Deutschen Bahn und habe es nie bereut. Es zeigt mir aber auch, dass seit Anfang der 90er - aus welchen Gründen auch immer - der Aus- oder Neubau dieses wichtigen Streckenabschnittes nicht weiter ging.  

Wie wirst du das Projekt voranbringen?

Ich gehe da völlig furchtlos, ergebnisoffen und freudig an das Projekt ran. Wichtig ist auch das „Große und Ganze“ im Blick zu behalten. Durch meine langjährige Erfahrung bei der Bahn habe ich schon einiges mitbekommen und ich weiß wie das Geschäft so läuft. Die positive Stimmung der Region sollte uns Rückenwind geben, den wir nutzen sollten.

Beschreibe das Projekt in drei Stichpunkten.

  • Längst überfällig
  • Bedeutend für Europa „Europamagistrale“ Paris – Budapest
  • Wichtig für die Region wirtschaftlich, gesellschaftlich, Mobilität der Zukunft

Beschreibe dich selbst in drei Stichpunkten.

  • Tolerant
  • Genießer
  • Hilfsbereit/gutmütig

Was muss man in Augsburg unbedingt getan / gesehen haben?

Da fällt mir spontan ein: Stroßabahn fahra (Straßenbahn fahren)! Auch ein Spaziergang vom Dom zum Ulrich ist zu empfehlen. Beim Dom trifft man dann auch gleich auf den Hofgarten: ein schöner, entspannender Platz eigentlich mitten in der Stadt!

Und der letzte Tipp ist jetzt vielleicht eher unkonventionell, aber der Müllberg ist auch total spannend mit dem Überblick über Augsburg und bei schönem Wetter sieht man die Alpen!

Welches Resümee ziehst du aus den ersten Tagen?

Hier bin ich bei einem super-wissbegierigen, dynamischen und engagierten Team gelandet, mit dem das Projekt nur erfolgreich werden kann! Die Chemie passt hier und so war der Anfang und die Eingewöhnung nicht schwer. Fühle mich gut aufgehoben, allerdings auch wie der „Eisenbahn Opa“, weil ich am längsten vom ganzen Team bei der Eisenbahn bin.  

Was machst du beim Bahnfahren am liebsten?

Entspannen und die Landschaft genießen, die man leider wegen der vielen Lärmschutzwände nicht mehr in vollen Zügen genießen kann!

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