Vermessungsarbeiten: Nun zwischen Jettingen und Ulm

Vermessungsarbeiten in Burgau, Foto: Sebastian Becker / DB E&C

Seit Oktober 2019 wird die bestehende Strecke zwischen Ulm und Augsburg auf Herz und Nieren untersucht. Dies geschieht in zwei etwa 40 Kilometer langen Abschnitten. Der erste Abschnitt lief von Augsburg bis Jettingen und wurde bis Februar 2020 untersucht. Nun geht es in den zweiten Projektabschnitt.

Wie schon im ersten Teil startete ein sechsköpfiges Team mit der Streckeninspektion zwischen Jettingen und Ulm. Seit März identifizieren sie spezielle Punkte, die für die jetzigen Vermessungsarbeiten relevant sind.

Das Team teilt sich danach in zwei bis drei kleine Gruppen auf und vermisst etappenweise die festgelegten Punkte entlang der Strecke. Pro Abschnitt wird das Verfahren in drei Schritten durchgeführt, dabei kommen jeweils unterschiedliche Messgeräte zum Einsatz, die die Lagedaten der Punkte aus unterschiedlichen Höhen und Winkeln aufzeichnen. Bei einem der Verfahren empfangen die Messgeräte Satelliteninformationen, um den genauen Standort zu bestimmen; in anderen Verfahren arbeiten die Geräte mit Lasertechnik, um die Höhenlagen der Messpunkte zu erfassen.

Die Vermessungsarbeiten sind Teil der Grundlagenermittlung, also der Startphase des Projekts. In dieser Phase werden die lokalen Rahmenbedingungen analysiert. Dazu werden die bestehenden Pläne und Karten durchforstet. Die Ergebnisse der Vermessungsarbeiten ergänzen die bisherigen Daten, sodass wir am Ende eine detaillierte und punktgenaue Planungsgrundlage haben.

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